Lesen und an die Kameraden weitergeben! ALLE DREI RUFEN MIT EINER STIMME AN DIE SOLDATEN DES 577. INF. RG., DER 305. INF. DIV.! Als dem Kriegsgefangenen Josef FISCHER (Sld 577. IR 305. ID, geb. 1922, aus Mannheim, der Vater Hausmeister in Karlsruhe) vorgeschlagen wurde, an seine Kameraden ein Schreiben zu richten, sagte er: ,,In der 4-ten Batterie des 305. AR der 305. ID ist kein einziger meiner Freunde geblieben. Gefr. SEITZ ist gefallen, Uoff. SCHMIDT gefallen, Soldaten PIENAL, SCHMIDT, STRELO ebenfalls gefallen. Soldat VETTER war noch am Leben, ich möchte sehr ihn verständigen, daß ich auch am Leben bin". Und weiter erzählt FISCHER: ,,Am 27. Oktober wurden wir Artilleristen, einige Funker, Fahrer und Pioniere, insgesamt 60 Mann, mit Gewehren und Patronen ausgerüstet und unter Kommando des Hauptmanns BRESSMA ins 577. I geschickt. Uns wurde gesagt, daß wir als Ersatz in die Schützenkompanien gehen, weil sie große Verluste erlitten haben. Zusammen mit mir waren Gefr. RIEDEL, Sid SCHWARK und andere. Wir sollten zusammen mit den Infanteristen am 28. Oktober gegen die Russen in Aktion treten. Aber ich kam nicht dazu, ich geriet in Gefangenschaft". Der Soldat der Nachrichtenstaffel Dieter WEISENSEE (FN 09622) von 13/577, 305. ID, geb 1922, aus Mannheim, Gleitflieger, wurde entgegen seinem Wunsch der Infanterie zugeteilt, wo die weitgehend gelichteten Reihen ersetzt werden mußten. Er weiß zu erzählen, daß nur in einem Gefecht ein ganzer Zug von 30 Mann gefallen ist. ,,Von meinen Kameraden sind nur Sid PECK, Uoff. KURZ und HIDEMANN am Leben geblieben. Der letztere kann den vergangenen russischen Winter nicht vergessen. Alle drei träumen nur davon, wie am schnellsten in die Heimat zurückzukehren". Hier abtrennen und aufbewahren! PASSIERSCHEIN Deutsche Soldaten! Allen, die sich der Roten Armee gefangengeben, wird garantiert: das Leben, gute Behandlung und die Heimkehr nach Kriegsende. 32 Endlich erklärt der gefangengenommene Bataillonskommandeur des 1/577 IR, 305. ID Hauptmann Friedrich GIESE, geb. 1910, aus Kupog in Thüringen, Sohn eines Gendarmen, folgendes: ,,Am 14.10.42., als die Division in STALINGRAD eingerückt ist, zählte mein Bataillon etwa 180 Mann, und am Morgen des 19.10. nach 5-tägigen Kämpfen blieben in der Truppe nur mehr 60 Mann übrig. Ungeachtet der wiederholten Neuauffüllungen sind die Kompanien gegenwärtig wieder ersatzbedürftig, in manchen blieben 20-30 Mann zurück. Das 1-te Bataillon büßte seinen ganzen Troß und viele Soldaten ein. Ich habe mehr Glück als mein Kamerad Leutnant HARTMANN, der vor drei Tagen verwundet wurde. Wenn er am Leben bleibt, wird er wieder mit seinem Leben riskieren müssen, denn Rußland ist groß, besitzt viel Reserven und das Ende des Krieges ist nicht zu sehen". ALLE DREI vom 577. IR der 305. ID erzählen von ungeheueren Verlusten der 305. ID, von ihren GEFALLENEN oder VERKRÜPPELTEN KAMERADEN und davon daẞ das Ende des Krieges nicht zu sehen ist! SOLDATEN! ES IST BESSER, DAS KRIEGSENDE IN DER ПРОПУСК Немецкие солдаты! Всем, кто сдается в плен Красной Армии, обеспечена жизнь, хорошее обращение и возвращение на родину после Войны. T-138. p.2, on. 1, ep. xp, 19 GEFANGENSCHAFT ABZUWARTEN, als in der STALINGRADER TODESMÜHLE für н deutsche Divisionen umzukommer podan Государст pder zu Krippel МУЗЕЯ geschossen werden! 43 KHẼ. N 45 ca-898 1- 116